Diagnose

 

Blutdiagnostik

Eine Vollblutmineralanalyse gibt Aufschluss über die Depots von Mineralien (Magnesium, Calcium, Kalium, etc.) und Spurenelemente (wie Zink und Selen) und hilft bei der gezielten Supplementierung der fehlenden Nährstoffe.

25-OH-Vitamin D3 ist die Speicherform von Vitamin D. 80 % der Deutschen haben einen Mangel an Vitamin D und erhöhen so ihr Risiko für Knochenstoffwechselstörungen, Allergien, Autoimmunkrankheiten und Krebs.

LDH und LDH-Isoenzyme geben Aufschluss über die Mitochondrienfunktion und damit die Energieleistung der Körperzellen.

IgG und IgE Nahrungsmittelscreens zeigen, gegenüber welchen Lebensmitteln Unverträglichkeiten oder Allergien bestehen.

Der Homocystein-Wert hat eine Aussagekraft über das Risiko von Arteriosklerose und die ausreichende Versorgung mit Vitamin B12, B6 und Folsäure, die für den Abbau des schädlichen Homocysteins benötigt werden.

Der Eisenhaushalt durch Bestimmung der Transferrinsättigung und des Ferritins zeigt, ob Sie ausreichend mit dem lebenswichtigen Eisen versorgt sind. Er zeigt auch, ob Sie vielleicht zuviel Eisen im Körper speichern und unter Hämochromatose leiden.

Leber- und Nierenwerte zur Funktion der Organe.

Blutfettwerte (Cholesterinspiegel, LDL- und HDL-Cholesterin) sind wichtige Kontrollwerte zur Prävention von Arteriosklerose und Diabetes Typ 2.

Ein umfassendes Vitaminprofil zeigt genau, welche Vitamine einen Mangel aufweisen und führt zur gezielten, ausreichend hoch dosierten Substitution des genau richtigen Vitamins.

Der Aminosäurespiegel dient als Grundlage der gezielten Substitution von Aminosäuren. Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine, die wiederum am Aufbau zahlreicher Gewebe, Hormone, Enzyme und Neurotransmitter beteiligt sind.

Ein Fettsäurestatus dient als Grundlage der gezielten Substitution von Fettsäuren und sagt beispielsweise aus, ob Sie über ausreichend Omega-3-Fettsäuren verfügen.

Der Hormonstatus – Schilddrüsenhormone, Nebennierenhormone (Cortisol, Adrenalin), Geschlechtshormone, etc. – geben Aufschluss über verschiedene Hormone die an der Regulation zahlreicher Körperfunktionen und Stoffwechselprozesse beteiligt sind. Eine Störung im feinen Gefüge der Hormone kann schwerste Symptome und Krankheitsbilder verursachen.

 

Anamnese und Beschwerden geben Richtung vor

Schließlich entscheiden die Anamnese und die bestehenden Beschwerden des Patienten in welche Richtung die Blutdiagnostik ausgebaut wird. Es ist nicht notwendig, alle Werte bestimmen zu lassen. In Sinne einer Stufendiagnostik werden zunächst die naheliegenden Werte – z.B. Test auf Lebensmittelunverträglichkeiten bei Verdauungsstörungen oder Vitamin D bei Allergien, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit – getestet und dann wird wenn notwendig die Diagnostik aufgrund vorhandener Ergebnisse und dem Behandlungsverlauf ausgeweitet.

Laborgestützte medizinische Diagnostik und ganzheitliche Behandlung
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