Homöopathie

 

Phosphor - schnell entflammt, schnell verbrannt

Weißer Phosphor ist ein recht flüchtiges, leicht entflammbares chemisches Element. Ebenso wie der Ausgangstoff der homöopathischen Arznei, sind Phosphor-Menschen „leicht entflammbar“. Sie sind sehr aufgeschlossen, extrovertiert, kommen schnell mit Anderen in Kontakt (reaktionsfreudig wie das Mineral). Sie können nur schwer das Alleinsein ertragen, brauchen Gesellschaft. Da sie sehr mitfühlend sind und sich gut in ihr Gegenüber einfühlen können, machen sie auf diesen meist einen sympathischen Eindruck. Häufig sind sie zudem gut aussehend und werden von den meisten Menschen gemocht.

Manchen Leuten geht ihre oft oberflächliche Art und die ständige gute Laune irgendwann auf die Nerven. Phosphor-Typen möchten nichts Schweres in ihrem Leben haben und versuchen alles Negative auszublenden. Das gibt ihnen etwas Erfrischendes und die Fähigkeit, verschlossenere Typen „zu knacken“, ihr Gegenüber mit ihrer positiven Art anzustecken. Das macht manch Einen schnell verliebt in sie und auch sie selber verlieben sich häufig und schnell. Allerdings fürchten sie sich dabei vor tieferen Gefühlen und wenden sich ab, um ihre Leichtigkeit aufrechtzuerhalten. Sie wollen sich ständig neu entflammen, wodurch sie sich mit der Zeit verausgaben und ihre Energie schnell „verbrennen“. Dann können sie in ein tiefes dunkles Loch fallen, in dem sie sich für immer einsam und verloren vorkommen. Besonders Phosphor-Kinder fürchten sich vor der Dunkelheit und dem Alleinsein. Es besteht der Wunsch ständig „magnetisiert“, d.h. gestreichelt und berührt zu werden.

Da Phosphor-Menschen geliebt werden wollen, zieht es sie zu Theater, Schauspiel und anderen „Bühnen“ (auch im Alltagsleben), auf denen sie im Mittelpunkt stehen können. Gehen die Spotlights aus, können sie wieder in Angst und Depression verfallen. Wenn sie lernen, diese Extreme in sich zu integrieren, bekommen sie mehr Bodenhaftung im Leben und wirken dann weniger abgehoben auf Andere. Dazu müssen sie anerkennen, dass auch das Schwere und Negative zum Leben dazugehört.

 

Gemüt

  • Angenehme Patienten, freundlich und aufgeschlossen
  • Versucht es dem Therapeuten recht zu machen
  • Beruhigt sich schnell, lässt sich gern trösten (Puls)
  • Will bewundert werden, will der Star sein
  • steht gerne im Mittelpunkt, will aber keine Verantwortung übernehmen
  • begeistert, fasziniert, blind für die Gefahr
  • n. Gesellschaft
  • v. Allein sein
  • Schnelle Auffassungsgabe, begabt, phantasievoll
  • Große Sehnsucht, in einem Anderen das zu finden, was Einem fehlt
  • Narzissmus, viele Fotos von sich und Spiegel in der Wohnung
  • Verletzt, wenn sie nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen; stehlen anderen die Show
  • Lügen, schwindeln gerne -> glauben selbst ihre eigenen Lügen!
  • Übersinnliche Erfahrungen, hellsichtig
  • n. Reiki, Guru-Hopping, Erleuchtungs-Seminare; kaum geerdet
  • v. Alleinsein, Dunkelheit, Gewitter, dass etwas Schlimmes geschieht, Krankheit, alt zu werden
  • Mitfühlend, mitleidend
  • Erotisch, flirten gern (ist ihnen wichtiger als Sex), knutschen gerne, „von einer Blüte zur anderen fliegen“
  • Depressionen -> „wie in ein schwarzes Loch gefallen“

 

Allgemeines

Schlechter durch: Zwielicht, Wetterwechsel, Liegen auf der schmerzhaften Seite, Anstrengung (physisch und psychisch), Fasten, gewürzte Speisen

Besser durch: kalte Getränke, kalte Umschläge am Kopf – den Körper aber warm halten, im Freien, Schlaf, Essen, Reiben der betroffenen Stelle („magnetisieren“)

 

Körper

  • Meist schlank und groß, mit feinen Zügen, dünne Haare
  • Meist Mangel an Lebenswärme, kann aber auch sehr warmblütig sein
  • Variable Körpertemperatur: Kopf- und Magensymptome besser durch Kälte, < Hitze; Brustsymptome, < Kälte, > Hitze
  • Sommersprossen
  • Essen und trinken viel, ohne zuzunehmen
  • Nervenentzündung, nervale Erkrankungen -> Kribbeln, Taubheit, wie elektrische Schläge, oft elektrisch geladen; Schwindel
  • Netzhautablösung, Glaukom
  • Alle Schmerzen sind brennend (Sulf, Ars)
  • Anämie, blaue (Venenzeichnung) und durchscheinende Haut, errötet leicht
  • Wundheit hinter Brustbein, kitzelnder Husten, Erkältungen schlagen auf die Brust, Pneumonie, TBC (auch in der Familienanamnese)
  • Chronische Bronchitis, Asthma, Heuschnupfen
  • Ulcus pepticum, Gastritis mit Übelkeit und Erbrechen, > kalte Getränke, die jedoch wieder erbrochen werden; Heißhunger
  • n. Süßem, Schokolade, Eis, kalten Speisen und Getränken, Salzigem
  • g. Süßes, warme Speisen, Fleisch
  • Blutungsneigung, Neigung zu blauen Flecken, Kinder haben oft Nasenbluten
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