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Schuppenflechte - Psoriasis

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Um die Schuppenflechte – Psoriasis – ganzheitlich behandeln zu können, ist es notwendig zugrunde liegende Störungen des Stoffwechsels und des Immunsystems genauer zu verstehen. Meist besteht zwar eine genetische Veranlagung, doch muss diese nicht aktiviert werden. Erst Stress, Infekte aber auch chronische Entzündungen bringen die Psoriasis zum Ausbruch oder verstärken ihre Symptome. Vor allem chronische Entzündungen können gut mit naturheilkundlichen Methoden behandelt werden.

 
Stress, Umweltgifte und falsche Ernährung lösen Immunreaktionen aus

Vor allem bei jungen Psoriasis-Patienten, die vor dem 40. Lebensjahr erkranken, findet man sogenannte Gewebeverträglichkeitsantigene (HLA-Cw6, HLA-B13, HLA-B17). Diese können zu T-Zell-vermittelten Immunreaktionen führen. Aufgrund der Immunreaktionen kommt es zu einer vermehrten Hornbildung der Haut (Hyperproliferation).

Trotzdem bricht die Erkrankung nicht bei jedem aus und zeigt bei manchen Betroffenen milde Verläufe mit nur kleinen Herden an Ellebögen und Schienbeinen, während andere unter großflächiger Schuppenbildung oder gar Psoriasis-Arthritis leiden. Auch die Schulmedizin weiß, dass Infekte, bestimmte Arzneimittel, Stress und Umweltgifte das schlummernde Krankheitspotential aktivieren können.

Ernährungsfehler werden oft nicht ernst genommen, da man zum Beispiel Nahrungsallergien vom Soforttyp (IgE-vermittelt) nicht mit der Schuppenflechte in Verbindung bringt. Man übersieht zudem, dass auch Unverträglichkeitsreaktionen die über IgG-Antikörper ablaufen, sowie eine Störung der Darmflora und Darmbarrierefunktion zur krankhaften Aktivierung des Immunsystems führen können.

 
Sonne – Vitamin D – Salzwasser

Bei vielen Betroffenen wird die Schuppenflechte durch Sonnenbaden und Baden im Meerwasser besser. Das wundert nicht, denn durch UVB-Strahlen produziert die Haut Vitamin D, welches immunregulierend wirkt und die überschießende Immunreaktion der Haut minimiert. Daher sollte vor allem im Winter auf einen ausreichenden Vitamin D-Status geachtet werden. Im Salzwasser sind lebensnotwendige Mineralien enthalten. Vor allem Magnesium hat entzündungshemmende Eigenschaften.

 
Leaky-gut-Syndrom und gestörte Darmflora

In mehreren Studien konnte gezeigt werden, dass Menschen mit einer geschädigten Darmbarriere-Funktion (Leaky-gut-Syndrom) verstärkt zu Psoriasis und Psoriasis-Arthritis neigen.

Denn durch die „Löcher im Darm“ treten vermehrt Giftstoffe und Lebensmittelantigene in die Blutbahnen und können dort entzündliche und allergische Reaktionen auslösen. Besteht eine erbliche Veranlagung, können entzündliche Reaktionen der Haut in Form der Schuppenflechte (oder auch Neurodermitis), der Gelenke, sowie Entzündungen anderer Organe auftreten.

Das Leaky-gut-Syndrom wird durch chronische Entzündungen der Darmschleimhaut aufgrund von Nahrungsmittelunverträglichkeiten und gestörter Darmflora verursacht. Dazu gesellen sich meist krankhafte Keime und ein Pilzbefall des Darms.

 
Psoriasis und Giftbelastung

Besonders hoch ist die Belastung durch Zahnfüllstoffe wie Quecksilber, Gold, Palladium, etc. Aber auch Schadstoffe in der Luft durch Verkehr und Industrie, sowie Pestizide in der Nahrung und Chemikalien in der Kleidung können eine Rolle spielen. Eine ausreichende Versorgung mit den Spurenelementen Zink und Selen kann helfen, die negativen Folgen dieser Belastungen zu minimieren. Auf Dauer ist eine Zahnsanierung mit Vollkeramikimplantaten und eine Ausleitung der toxischen Belastung anzuraten.

 
Was können wir für Sie tun?
  • Test auf Nahrungsunverträglchkeiten und Erstellen eines individuellen Diätplans.
  • Darmfloranalyse, Test auf Leaky-gut-Syndrom -> entsprechend der Ergebnisse Verordnung spezieller Probiotika und schleimhautstabilisierender Mittel.
  • Vitamin D-Status im Blut bestimmen und zielgerichtet supplementieren.
  • Vollblutmineralanalyse zur Beurteilung zielgerichteter Substitution von Spurenelementen (wie Zink und Selen) und Mineralien (wie Calcium und Magnesium).
  • Fettsäurestatus bestimmen zur Beurteilung der ausreichenden Versorgung mit entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren.
  • Bestimmung spezieller Entzündungsmarker und Marker zur Beurteilung der Zellfunktion -> entsprechende Therapie mit Ernährung, Nährstoffen, Infusionen.
  • Bestimmung der Giftbelastung, Schwermetalltest und Entgiftung mittels oraler Entgiftungsmittel oder wenn notwendig mit Chelatbildern per Infusion.

Mehr Infos zur ganzheitlichen Behandlung der Schuppenflechte finden Sie im Blog von RC-Naturheilpraxis. –> Schuppenflechte ganzheitlich behandeln <–

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