Beschwerden

 

Schwermetallbelastung

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Dimethylquecksilber ist ein starkes Neurotoxin – Foto: © ollaweila – fotolia.com

Durch ihre industrielle und technische Nutzung haben wir Menschen Schwermetalle in unser Leben gebracht. Kohlekraftwerke blasen Quecksilber in die Luft. Die Meere sind stark belastet und so auch die Fische. Durch ihren Verzehr nehmen wir das was unsere Industrie in die Meere geschüttet hatte in uns auf. Früher gab es Blei in den Wasserleitungen, heute ist es häufig Kupfer. Früher hatten wir verbleites Benzin, heute blasen die Katalysatoren Palladium in die Luft. Aluminium, das zwar nicht zu den Schwermetallen gehört, aber dennoch ein hoch neurotoxisches Element ist, finden wir fast allgegenwärtig in unserem Alltag. Aluminium in Verpackungen von Lebensmitteln, als Schweißhemmer in Deodorants und Bodylotions, als Rieselhilfe im Speisesalz oder in aluminiumhaltigem Kochgeschirr. Brustkrebs, Alzheimer und andere neurodegenerative Erkrankungen werden mittlerweile allein mit Aluminium in Verbindung gebracht. Das giftigste aller Schwermetalle, Quecksilber, war früher in Form von Thiomersal in Impfstoffen enthalten. Da die Halbwertszeit von Quecksilber extrem lang ist, haben die meisten es noch heute in ihrem Körper. Und schließlich hat oder hatte ein Großteil der Bevölkerung Amalgamfüllungen in den Zähnen, die zu 50 % aus Quecksilber bestehen.

Die Schwermetallbelastung unseres Organismus ist etwa 1000 mal (!) so hoch wie des Ur-Menschen. Das haben Knochenanalysen ergeben.

 
Quecksilber im Amalgam das größte Problem

Quecksilber ist das mit Abstand giftigste aller Schwermetalle. Und die Hauptquelle für eine Quecksilberbelastung des menschlichen Organismus sind Amalgamfüllungen. Durch Reibung setzen die Füllungen giftigen Quecksilberdampf frei. Bakterien im Mund verstärken die Giftwirkung, indem sie zur Bildung von Dimethylquecksilber beitragen. Auch wenn die Plomben ausgefallen oder entfernt worden sind, hat sich das giftige Metall oft tief im Dentin (Zahnsubstanz), im Zahnfleisch und im Kieferknochen abgelagert. Wurden die Füllungen unsachgemäß rausgebohrt (ohne Verwendung eines sogenannten Kofferdamms, Benutzung niedrigtouriger Bohrer und eines geeigneten Atemschutzes), dann ist mit einer besonders hohen Belastung zu rechnen.

 
Synergistische Effekte verschiedener Metalle

Auch wenn die Grenzwerte einzelner Schwermetalle den Normwert – der praktisch für alle Metalle zu hoch angesetzt ist – nicht übersteigen, so lassen die Gesundheitsbehörden die synergistischen Effekte gleichzeitig vorhandener Belastungen völlig außer Acht. Die Giftwirkung einer gleichzeitigen Belastung von beispielsweise Blei und Quecksilber addiert sich nicht nur, sondern potenziert sich auf ein Vielfaches.

 
Schwermetalle verursachen zahlreiche chronische Beschwerden

Da es immerhin gewisse Grenzwerte gibt – die zwar zu hoch sind und häufig nicht eingehalten werden – sind akute Schwermetallvergiftungen selten. Das heißt, nur wenige Krankheitssymptome können direkt als Vergiftungssymptome gewertet werden. Aus diesem Grund ignorieren Schulmedizin, Gesundheitsbehörden und mit der Amalgamindustrie vernetzte Zahnarztverbände schlicht jeden Zusammenhang von chronischen Schwermetallbelastungen und daraus resultierenden Krankheitsbildern. Diese lassen sich nämlich allzu leicht auf genetische Faktoren und andere nicht zu beeinflussende Gründe schieben. Dabei ist es sehr wohl richtig, dass die erbliche Veranlagung eine Rolle spielt. Aber sie ist nicht alleinige Ursache von chronischen Erkrankungen, sondern vielmehr der Boden auf dem schädliche Umwelteinflüsse gedeihen.

 
Symptome und Krankheitsbilder

Zunächst können sich chronische Schwermetallbelastungen häufig durch uncharakteristische Symptome zeigen wie Müdigkeit, Erschöpfung, leichte Muskel- und Gelenkschmerzen. Auch Kopfschmerzen und Allergien treten häufig auf und werden oft ignoriert oder durch leichte Schmerzmittel und Ähnliches therapiert. Verfügt der Mensch über gute körpereigene Entgiftungssysteme und führt er auch sonst ein gesundes Leben, dann bleibt es häufig bei diesen leichten Wehwehchen. Hat er jedoch eine schwächere Konstitution, eine ungünstige erbliche Veranlagung oder kommen andere Stressfaktoren hinzu – wie Phasen starken beruflichen oder seelischen Stresses, Infektionskrankheiten (Borreliose, Mononukleose, etc.), ungesunde Ernährung usw. – dann brechen die Dämme und schwerere chronifizierende Krankheitsbilder können hinzu kommen. Dazu gehören CFS (chronic fatigue syndrome), Mitochondriopathie, Burnout/ Nebennierenschwäche, Hashimoto-Tyreoiditis, chronische Infektanfälligkeit, Schmerzsyndrome (Fibromyalgie u.a.), rheumatische Beschwerden u.v.m. Aber auch schwerste Krankheitsbilder wie Autismus bei Kindern, Alzheimer bei Älteren, ALS, Multiple Sklerose, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes Typ 2 und Krebs können durch chronische Schwermetallbelastungen ausgelöst oder zumindest begünstigt werden.

 
Was wir für Sie tun können

Bestimmung der Schwermetallbelastung in Zusammenarbeit mit dem Labor biovis:

  • MELISA-Test auf Metallallergie.
  • Bestimmung der Leber-und Nierenwerte zur Beurteilung der Organfunktion- und Entgiftungskapazität. Wichtig als Sicherheitscheck vor einer Ausleitung.
  • Bestimmung von Entgiftungsenzymen zur Bewertung der persönlichen Entgiftungsleistung.
  • Bestimmung der antioxidativen Kapazität und des Glutathionspiegels.
  • Schwermetallprovokationstest und Messung der Belastung im Urin.
  • Erstellung eines individuellen Therapieplans zur geeigneten Schwermetallentgiftung.
  • Entgiftung mittels oraler Entgiftungsmittel und mit Chelatbildern per Infusion.

Mehr Infos zur Schwermetallentgiftung finden Sie im Blog von RC-Naturheilpraxis. –> Schwermetallentgiftung <–

 

Laborgestützte medizinische Diagnostik und ganzheitliche Behandlung
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