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Tinnitus

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Tinnitus ist häufig. Vielen Menschen rauben die pfeifenden und brummenden Ohrgeräusche den letzten Nerv. Während Stress neben Lärm ein wichtiger Auslöser ist, können aus alternativmedizinischer Sicht auch Entzündungen und metallene Zahnfüllungen eine entscheidende Rolle spielen.

 

Tinnitus als Entzündungsprozess

Eine neuere Studie weist auf immunologische Prozesse beim chronischen Tinnitus hin. „Neutrophil-to-lymphocyte ratio in patients with severe tinnitus: prospective, controlled clinical study“ (Neutrophilen-Lymphozyten-Ratio bei Patienten mit starkem Tinnitus: eine prospektive, kontrollierte klinische Studie) (Ozbay, 2015). Ein verändertes Verhältnis von neutrophilen Granulozyten zu Lymphozyten deutet auf ein gestörtes Immunsystem hin und findet sich bei vielen chronisch entzündlichen oder autoimmunen Erkrankungen.

Auch die Schulmedizin behandelt den akuten Tinnitus sowie den Hörsturz mit Kortison. Warum das bei einigen Patienten hilft, verstehen die Ärzte selbst nicht so genau. Fakt ist, Kortison kann Entzündungsreaktionen unterdrücken und so helfen Gewebeschäden zu vermeiden. Beim chronischen Tinnitus zeigt Kortison allerdings keine signifikante Wirkung mehr.

 

Zahnmetalle und Tinnitus

Schwermetalle können sich im Gewebe festsetzen und den Stoffwechsel stören. Zahnfüllungen aus Metall können zudem im Kiefer elektromagnetische Felder erzeugen und damit einen Tinnitus auslösen. Empfehlenswert ist eine biologische Zahnsanierung und ein Ersatz aller Metallinlays und Kronen durch Vollkeramik.

 

Was wir für Sie tun können
  • Infusionsbehandlung bei akutem Tinnitus: Protokoll-Infusionen mit einer hochdosierten antioxidativen und entzündungshemmenden Nährstoffmischung. Darin enthalten ist die Aminosäure Taurin und das Spurenelement Zink. Speziell für die in der Protokoll-Infusion enthaltene Aminosäure Taurin konnten positive Effekte bei Tinnitus gezeigt werden (Brozoski, 2010). Auch das in der Infusion enthaltene Spurenelement Zink und das Elektrolyt Magnesium haben Studien zufolge heilsame Wirkungen bei Tinnitus (Cevette, 2011) (Ochi, 2003). Unter Absprache mit dem behandelnden HNO-Arzt können diese ggf. auch parallel oder im Anschluss an eine Kortisonbehandlung durchgeführt werden.
  • Unterstützung der Durchblutung des Innenohrs: Die in der Protokoll-Infusion enthaltene Aminosäure L-Arginin hat durchblutungsfördernde Eigenschaften, da sie die Blutgefäße erweitert. Zwar weniger intensiv, aber auch möglich ist die orale Einnahme von L-Arginin.
  • Infusionsbehandlung bei chronischem Tinnitus: Eine Therapie mit Protokoll-Infusionen kann auch beim chronischen Tinnitus angewandt werden. Die Infusionen können den Zellstoffwechsel regulieren und so die entzündlichen Ursachen des Tinnitus beseitigen helfen. Die Protokoll-Infusionen enthalten u.a. Taurin, Zink und Magnesium welche sich in Studien hilfreich bei Tinnitus erwiesen.
  • Entzündungshemmender Ernährungsplan:
    Test auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Streicht man unverträgliche Nahrungsmittel aus seinem Ernährungsplan, wird das Immunsystem entlastet und chronische Entzündungsprozesse in anderen Organen wie den Innenohren können minimiert werden.
  • Labordiagnostisch Fettsäurestatus bestimmen: Wie ist die Versorgung mit Fettsäuren und haben Sie genügend entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren?
  • Vollblutmineralanalyse und Test auf oxidativen und nitrosativen Zellstress: Ist eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen – also Spurenelementen wie Zink und Selen, Aminosäuren wie L-Arginin und Taurin, Mineralien wie Magnesium oder Vitamine, wie Vitamin A, B, C, D, E – sowie antioxidativen Pflanzenstoffen gewährleistet? Aufgrund der Laborergebnisse erfolgt eine gezielte Nährstoffempfehlung.
  • Stressreduzierende Maßnahmen: Homöopathie, Gesundheitscoaching, Hypnose sowie Entspannungsmassagen können helfen Stress abzubauen und somit einen wichtigen Zündstoff des Tinnitus zu beseitigen.
  • Schwermetallausleitung: Schwermetalle können mit speziellen Chelatbildnern ausgeleitet werden. Diesen Service bieten wir an. Allerdings sollten Sie zuvor alle metallenen Inlays, Füllungen und Kronen (egal ob aus Amalgam/ Quecksilber, Gold, Silber oder Palladium) entfernen lassen.

Mehr Infos im Blog: “Tinnitus ganzheitlich behandeln”


Quellen:

Brozoski et al: The effect of supplemental dietary taurine on tinnitus and auditory discrimination in an animal model. (Der Effekt der Taurin-Supplementierung auf Tinnitus und die auditive Differenzierung in einem Tiermodel). Hear Res. 2010 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20868734

Cevette et al: Phase 2 study examining magnesium-dependent tinnitus. Int Tinnitus J. 2011;16(2):168-73. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22249877

Haupt et al: Preventive magnesium supplement protects the inner ear against noise-induced impairment of blood flow and oxygenation in the guinea pig. Magnes Res. 2002 Mar;15(1-2):17-25. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12030419

Ochi et al: Zinc deficiency and tinnitus. (Zink-Defizit und Tinnitus). Auris Nasus Larynx. 2003 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12543156

Ozbay et al: Neutrophil-to-lymphocyte ratio in patients with severe tinnitus: prospective, controlled clinical study. (Neutrophilen-lymphozyten-Ratio bei Patienten mit starkem Tinnitus: Eine prospektive, kontrollierte klinische Studie). J Laryngol Otol. 2015 http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25936355

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